Wie gehts weiter?

Jetzt ist sie weg. Wir wünschen Julie viel Freude und Erfolg im neuen Job und sagen nochmals Danke! für ihre "Stellenbeschreibung" auf dieser Seite. Ein herzliches Dankeschön auch an die vielen Besucher und die freundlichen Rückmeldungen zu diesem Blog. Dieser hat seinen Zweck übrigens bestens erfülllt: Wir haben eine Menge interessanter Bewerbungen erhalten.

Der Haken an der Sache ist, dass die Auswahl dadurch nicht leichter wird. Und weil die Chefs gerade wechselweise Urlaub machen, wird die Entscheidung für Julies Nachfolge wohl erst Ende September fallen.

 


 

Das war's dann wohl ...

... Ich mache mich auf in Richtung Osten. Gleich morgen geht es los und ab Montag bleibt mein Stuhl erst einmal leer.

Es war wirklich eine tolle Zeit hier bei euch. Danke pr+co.!

Ich werde die lieben Kollegen und den dicken Brummbär vermissen, auf dessen Bauch immer Verlass ist.

Sicherlich auch die Diskussionen übers Mittagessen - und natürlich den Sekt am Freitagabend, ach ja, das war schön (einen trinken wir nachher noch, nicht wahr?) ...

Nicht zu vergessen: meine Ansprechpartnerinnen beim Kunden - auch fast Kolleginnen - und natürlich die Arbeit an wirklich tollen Projekten!

Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt, was in Berlin so passiert, und wünsche meinem Nachfolger/meiner Nachfolgerin viel Spaß und viel Erfolg bei:

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Immer wieder mittwochs ...

... ist Jour fixe-Tag. Gegen elf werden die Kollegen zusammengetrommelt und dann erzählt jeder, wie es bei seinen Projekten gerade so läuft. Man drückt sich gegenseitig die Daumen, muntert sich auf, spendet Trost oder beglückwünscht sich. Wie das so abläuft, habe ich ja schon einmal beschrieben. Daher hier nur mal schnell die Räumlichkeit gezeigt: unser Besprechungsraum (noch keiner drin) - übrigens auch für Bewerbungsgespräche genutzt.

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Heiße Abwechslung

Nachdem wir uns in den letzten Tagen mit schweißnasser Stirn über die Kaltgetränke hergemacht haben (sieht auch alles ziemlich leer aus), sorgen der wolkige Himmel und die leichte Abkühlung für eine willkommene Abwechslung aus der Teeschublade – ganz in der Nähe des Schokoriegelschranks verortet und perfekt mit diesem kombinierbar (auch zum Frühstück).

Hmm, was nehm ich denn ...?

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Heute ich, nächste Woche wer?

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Das isser, mein fast schon ehemaliger Arbeitsplatz. Wer ab September hier sitzt, ist noch nicht klar. Ordnungsliebe kann er/sie aber gerne mitbringen.

Für mich hat heute die letzte Arbeitswoche begonnen. Jetzt fängt die Zeit der Übergaben an. Meinen letzten längeren Beitrag habe ich heute fertig geschrieben und schon in die Abstimmung gegeben. Vielleicht reicht die Zeit noch für die ein oder andere Meldung. Ansonsten gibt es noch eine Menge Organisatorisches zu erledigen und die Abschiedsparty will geplant sein.

P.S. Handy und Handcreme reisen leider mit gen Osten – also keine Hoffnungen machen.

Kollegen - Kunden - Kontakt

Danke Isabell, dass Sie auch meinem Aufruf gefolgt sind - die Zeitverschiebung spricht für Sie ;-) Und die Antwort auf Ihre Fragen schließt super an den gestrigen Eintrag an:

Also noch einmal zurück zur Redaktionskonferenz. Oder erst mal anders: Dass ich hier immer betone, für meine Projekte zu sprechen, liegt daran, dass die Projekte und somit auch die Kunden unter den Kollegen aufgeteilt sind. Das heißt nicht, dass man gar nichts mit den Heften der anderen Redakteure zu tun hat - schließlich arbeiten wir alle auch als Autoren für einander. So kann es auch mal sein, dass mein Chef für eines meiner Hefte einen Beitrag schreibt und ich ihm auf die Füße treten muss, damit er ihn auch pünktlich liefert... So durchmischt sich die Arbeit mit den Kollegen, man schnuppert überall rein und lernt viel. Aber nur bei einzelnen, festen Projekten hat man den Hut auf. Dass ist eigentlich eine ganz nette Kombi, jeder hat sein „Baby“, aber es ist trotzdem abwechslungsreich. Für die Kunden ist es natürlich auch angenehm, einen direkten Ansprechpartner für die Projekte zu haben.

Warum ich soweit aushole: Bei der Projektplanung, wozu auch die Redaktionskonferenz zählt, kann ich also nur von meinen direkten Projekten sprechen. Mit den anderen Heften und Kunden komme ich erst in Kontakt, wenn der Projektmanager alles bereits festgelegt hat und mich wegen eines konkreten Beitrags anspricht. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu wirr ;-)

Redaktionskonferenz: Da sitzen mein Chef und ich von Agenturseite sowie mehrere Ansprechpartner von Seiten des Kunden aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und aus dem Marketing. Das Marketing bringt als Schnittstelle zum Außendienst die Themen mit und setzt ggf. Schwerpunkte, wenn zum Beispiel eine Messe ansteht. Die Chefredaktion ist aber in der PR-Abteilung angesiedelt und trifft die Entscheidungen. Das ist für uns sehr angenehm, da hier eine gemeinsamer journalistischer Anspruch besteht, den man gegenüber dem Marketing auch mal zusammen vertreten kann.

Sind die Themen festgelegt, beginnen wir intern sie zu vergeben. So werden meine Kollegen zu Autoren für mich. Die Artikel entstehen alle bei uns. Ich denke, das ist bei Kundenzeitschriften so üblich. Bei Mitarbeitermagazinen, die wir auch haben, kommt es schon häufiger vor, dass die Texte aus dem Unternehmen kommen und wir sie nur „aufpeppen“ und gestalten.

Nach dem Texten gehen die Artikel meist schon parallel zum ersten Layout in die Übersetzung. Dies machen wir extern. Dabei natürlich in erster Linie englisch-deutsch, wir haben aber auch ein Magazin, das in sage und schreibe sechs Sprachen übersetzt wird. Da gibt es dann schon einiges zu koordinieren für den Projektmanager! Die Übersetzungen werden bei uns geprüft und ggf. auf das Corporate Wording des Kunden abgestimmt, ab diesem Zeitpunkt laufen die englischsprachigen (oder sonstigen) Ausgaben als „eigenes“ Projekt in der Abstimmung parallel, so dass alle Sprachausgaben gleichzeitig in Druck gehen und erscheinen können. All dies will bei Timing und Projektplanung natürlich berücksichtigt werden.

 

Freunde und Feinde: Timing + Heftplan

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Ich habe gerade meinen Beitrag zum Interview von Montag fertig und in die Abstimmung gegeben, jetzt komme ich endlich dazu, Steffens Frage zu Recherche und Projektmanagement zu beantworten. (Ja, immerhin ein Frager ist meinem gestrigen Aufruf gefolgt) ;-)
Bei meinen Projekte ist es so, dass die technischen und produktbezogenen Themen eigentlich immer vom Kunden direkt kommen, speziell vom Außendienst. So kommt es vor, dass ein Außendienstler bei einem Besuch ein tolles Produkt oder eine bestimmte Anwendung sieht. Dann reicht er einen Themenvorschlag ein. Auf der Redaktionskonferenz werden diese gesammelten Vorschläge dann pro Heft verabschiedet. Für die softeren, menschelnden Themen (Porträts, Glossen, News) ist pr+co. zuständig. Wenn die Themen stehen und die Aufgaben verteilt sind, sprechen wir meist mit dem Themengeber, um erste Infos einzuholen. Danach wird dann ein Vororttermin vereinbart, wie ich ihn in den letzten zwei Wochen auch hatte. Das heißt, man reist zum Interviewtermin an, lässt sich die Produktion oder das Produkt zeigen, je nachdem, worum es geht. Die Fragen werden anhand der vorherigen Gespräche und natürlich der klassischen Internetrecherche formuliert. Vor Ort ergibt sich der Rest. Dabei kommt es natürlich auch vor, dass das Thema oder die Ausrichtung des Artikels, die man sich bei der Recherche vorgestellt hat, vor Ort platzt, weil die Gegebenheiten dann doch anders sind, der Gesprächspartner andere Prioritäten hat oder was auch immer. Dann heißt es, flexibel sein. Aber das ist Herausforderung und Spaßfaktor des Jobs.

Das Projektmanagement setzt im Prinzip schon mit der Redaktionskonferenz oder sogar vorher ein. Es umfasst das Timing und den Heftplan, beides erstellen wir hier und beides bildet den Rahmen des Projekts. Im Heftplan werden die Themen nach der Vorabrecherche auf die einzelnen Seiten verteilt, es kristallisiert sich heraus, welches Thema wie viel Platz erhält und welchen Formatmix es gibt. Das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, aber irgendwann muss man ja anfangen, an das große Ganze zu denken. Dann kommt es erst einmal darauf an, die Interviewtermine und Briefinggespräche zu organisieren, damit der Input für die Beiträge steht. Auch die Autoren (meist intern) und Fotografen (immer extern) wollen koordiniert werden. Bis die Redaktionsfrist abgelaufen ist, kümmert sich zunächst jeder um seine Artikel. Dann läuft alles wieder beim Projektmanager zusammen, das Layout und die inhaltliche Abstimmung mit dem Kunden und den Interviewpartnern beginnt. Dies ist - neben dem Schreiben - die intensivste Zeit. Das Heft entsteht. Und während dessen versucht man mit Telefonaten, E-Mails und persönlichen Gesprächen die Zügel in der Hand zu behalten und die Kutsche Richtung Erscheinungstermin zu lenken.

Welche Fähigkeiten man dafür braucht? Das klingt jetzt platt, aber letztlich sind es die in allen Stellenausschreibungen gefragten: Organisationstalent, Stressresistenz, Diplomatie und was nie schaden kann: ne gute Portion Humor!

Der Countdown läuft ...

... meine Lieben, es sind noch siebeneinhalb (Arbeits-)Tage, an denen ihr mich löchern könnt, und ich habe den Eindruck, die Neugier versiegt. Aber immer dran denken, die Quelle der Antworten auch! Gibt es denn keine Fragen bezüglich Redaktionskonferenz, Heftplanung, Timings, Kundenkontakt, Recherche, Text + Bild, Abstimmung, Projektmanagement, pr+co., Kollegen, Bewerbung, Stuttgart (ok, ich gebe zu, hierfür nicht die richtige Ansprechpartnerin zu sein), Sonstiges?!

Oder macht die Hitze uns einfach alle ein bisschen träge?

Puzzleteile fügen sich zusammen

Später Wochenbeginn bei pr+co. Gestern war ich wie gesagt auf einem Recherche- und Interviewtermin mal wieder in Sachsen-Anhalt unterwegs. Das Interview war gut, der Gesprächspartner gesprächig, wie es sich gehört, und das Unternehmen hat denke ich einiges zu bieten, worüber ich schreiben kann. Dazu bin ich allerdings noch nicht gekommen. Denn heute gibt es mal wieder einiges zu organisieren. Da im Moment Urlaubszeit ist, habe ich erst einmal meine Ansprechpartner auf Kundenseite wieder auf den aktuellsten Stand gebracht: Die Artikel laufen derzeit eigentlich alle wie geplant, die Termine stehen. Das ist fast schon unheimlich, denn man kennt es auch anders. Und der plötzliche Thementod schlägt immer unerwartet zu. Also Daumen drücken für diese Ausgabe! Die beiden Artikel, die ich letzte Woche geschrieben habe, habe ich dann auch gleich in die Abstimmung geschickt und warte gespannt auf das Feedback des Kunden. Zwei hätten wir dann schon einmal so gut wie unter Dach und Fach. Den Dritten schreibe ich in den nächsten Tagen. So nimmt das Heft langsam Form an. Wird also mal wieder Zeit, den anderen Autoren auf die Füße zu treten. Kann ja nicht sein, dass hier nur ich was tu ;-)

Auch die ersten Fotos trudeln langsam ein, die kommen immer mit ein paar Tagen Verzögerung zum Interviewtermin. Dann heißt es Bilder sichten, mit dem Grafiker erste konkrete Ideen fürs Layout entwickeln und Text und Bild noch einmal aufeinander abstimmen. Ein schöner Part des Jobs, da man zum ersten mal so richtig erahnen kann, dass aus Recherche, Manuskript und Fototermin nach und nach ein Magazin entsteht. Das werde ich vermissen!

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